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Klare Angelegenheit
Das war eine klare Angelegenheit für unsere
Zweitvertretung. Im Lokalderby gegen den SC Germania
Reusrath II gab es einen klaren 8:0 (1:0) Sieg. Nach den
wenig erfolgreichen Ergebnissen der Vorwochen war das
Balsam für die angeschlagene HSV-Seele und hoffentlich ein
Startschuß für eine kleine Aufholjagd.
Im Vorfeld mußte die Reserve zunächst die Ausfälle vieler Stammspieler verkraften.
Christian Fromme (Knieverletzung), Sven Stuke
(ebenfalls Knieverletzung), Darius Kurowski
(Achillessehnenreizung), Steve Voigtländer
(Urlaub), Adnan Yavuzyazar
(Rückenprobleme) sowie die Rotsperre von Patrick Soboll
haben die Anfangsaufstellung mächtig durcheinander gewürfelt. Hier gebührte der 1. Mannschaft Dank, die mit
Hardy Gottschalk und Martin Fikus
aus der personellen Klemme half. Der Zufall wollte es, daß sich Kapitän
Markus Müller
im Namen der 2. Mannschaft hierfür erkenntlich zeigte, in dem er – nach drei Treffern für die 2. Mannschaft – für die 1. Mannschaft in der Nachspielzeit den Siegtreffer gegen die Reusrather in der anschließenden Bezirksligapartie erzielte. Ein schönes Zeichen für die gute Zusammenarbeit und Teamgeist im HSV.
Zum Spielverlauf der Partie gegen Reusrath II
gibt es wenig zu berichten. Unsere Zweite war von Beginn
an tonangebend und in allen Belangen überlegen. Es lief
auf dem holprigen Aschenplatz aber zunächst wenig
zwingendes zusammen. Erst in der 37. Minute erzielte Milad
Hoseyny im Anschluß an einen Freistoß von Klaus Deubzer
das 1:0.
Nach der Pause machte die Zwote innerhalb von sieben Minuten alles klar.
Markus Müller
traf in der 47. Minute nach schöner Vorarbeit von Milad Hoseyny
und Jens Millack sowie in der 49.
Minute per Kopfball nach Freistoß von Daniele Catalano
zum wichtigen 2:0 und 3:0. In der 51. traf dann Daniele Catalano
aus 16 Metern selbst zum 4:0. Das Spiel war gelaufen, unsere Zweite spielte jetzt sicher und es war nur noch die Frage, wie hoch man die relativ schwachen Reusrather bezwingen würde. Diese Frage beantworteten
Milad Hoseyny
mit dem 5:0, 7:0 und 8:0 (53./ 80./88.) sowie zwischenzeitlich
Markus Müller
mit dem 6:0 (75.) dann im Alleingang. Die HSV-Abwehr um den grandios aufspielenden, umsichtigen, ballsicheren und perfekt regieführenden Libero
Markus Ritzdorf ließ nur einen Reusrather
Torschuß (89. Minute) zu. Respekt.
Trainer Kersten Klein
: "Trotz der Ausfälle war der Sieg hier Pflicht.
Der geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung".
So spielten sie: Schultze, Ritzdorf, Schadow, Gottschalk, Mechbal (Benkau), Deubzer (Dost), Fikus (Catalano), Millack, Stich, Müller, Hoseyny
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