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Zittersieg
Im Lokalduell zwischen unserer Zweitvertretung
und der des Nachbarn VfB Langenfeld sprang für unsere
Mannschaft ein schwer erarbeiteter 2:0 Heimsieg heraus. In
einem mittelmäßigen Spiel war der Erfolg zwar knapp
– das erlösende zweite Tor fiel erst in der 90.
Spielminute – aufgrund der Spielanteile und deutlich
mehr Torchancen war der Sieg aber verdient.
Die
erste Halbzeit begann hektisch, der VfB war optisch
überlegen und unser Team brauchte etwa zwanzig Minuten, um
die Kontrolle zu übernehmen. Wirklich zählbares sprang
dabei nicht heraus. Vor allem lag es daran, daß zu
umständlich und zu viel durch die Mitte gespielt wurde.
Dies machte es der VfB-Abwehr relativ einfach. Da der
Lokalrivale praktisch keine echte Torchance verzeichnete,
verstrich die erste Hälfte torlos.
Die zweite
Halbzeit begann zunächst, wie die erste aufgehört hatte.
Der Hallo-Wach-Moment passierte in der 50.
Spielminute. Milad Hoseyny
drang
über rechts in den Strafraum ein, paßte den Ball auf
Sturmpartner Markus Müller, der in der Mitte
wartete – doch ein gegnerischer Abwehrspieler ging
unglücklich mit der Hand dazwischen und der Schiedsrichter
entschied auf Strafstoß. Eine harte, aber richtige
Entscheidung. Adnan Yavuzyasar
ließ sich nicht zweimal bitten – 1:0 für unsere Reserve. Im Anschluß an diese Schiedsrichterentscheidung konnten sich einige VfB-Spieler nicht beruhigen. Der übereifrige Protest bescherte einem von ihnen die gelbe und im Anschluß direkt die gelb-rote Karte. Wer gedacht hatte, die Zweite könnte aus dieser Überzahl, zumal mit der Führung im Rücken, Kapital schlagen, sah sich getäuscht. Der VfB machte Druck und man hatte den Eindruck, es sei nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fällt. Viele Kontermöglichkeiten für unsere Elf wurden leichtfertig vertan, unkonzentriert ausgespielt oder wegen Abseitsstellung abgepfiffen. Als schon niemand mehr damit rechnete, tauchte plötzlich
Markus Müller
frei vor dem VfB-Keeper auf. Der konnte seinen Schuß zwar noch abwehren, im Nachsetzen war dann aber der eingewechselte
Daniele Catalano
zur Stelle und markierte das 2:0 (90.)
Trainer Kersten Klein
: "Dank schlechter Chancenverwertung haben wir
uns selbst das Leben schwer gemacht. Wegen der vielen
Torchancen geht der Sieg aber in Ordnung."
So spielten sie: Ohlrich, Schadow, Nozic, Mechbal, Voigtländer, Ritzdorf, Kurschildgen (Catalano), Deubzer (Stich), Müller, Yavuzyasar, Hoseyny (Erich)
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