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Derbe Niederlage in Solingen
Nach dem mageren Saisonstart letzte Woche kam
es am 2. Spieltag der Saison zu einer weiteren
Ernüchterung. Das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SC
Solingen 95/98 unterlag die erste Mannschaft klar und
verdient mit 5:2 (3:0).
Von Anfang an machten die
Gastgeber aus Solingen starken Druck. Damit kam unsere
Defensive überhaupt nicht klar und ließ den Gegner nach
Belieben schalten und walten. Logische Konsequenz war dann
auch das 1:0 in der 10. Minute. Der Solinger zirkelte den
Ball klasse vom Strafraumeck über Keeper Markus Horeis
in den langen Winkel. Nur fünf Minuten später durften zwei im Strafraum völlig freistehende Solinger unter sich ausmachen, wer das 2:0 markieren durfte. Kurze Zeit später lag der Ball erneut im HSV-Gehäuse. Unsere rechte Seite wurde überlaufen und der Ball genau auf den einschußbereiten Solinger gespielt. Der brauchte dann nur noch zum 3:0 einschieben (18. Minute). Damit war praktisch schon alles entschieden. Da unsere Elf auch in der Folgezeit nicht viel zustande brachte, blieb es bis zur Pause bei dem Resultat. Mit diesem Ergebnis konnte die Mannschaft 'zufrieden' in die Kabine gehen, da die Klingenstädter nicht all ihre guten Chancen nutzten.
Nach der Pause wurde es zumindest kämpferisch etwas besser. Der eingewechselte
Roberto Marquez war der erste HSV-Spieler,
der auf das gegnerische Tor schoß. Dies tat er allerdings
so gut, daß er einen Freistoß auch gleich fulminant in den
Winkel zum 3:1 setzte (50. Minute). Jetzt versuchten die
Mannschaft noch mehr Dampf zu machen, zumal sich nun auch
beim Gegner viele Fehler einschlichen. Doch für unsere
Mannschaft zählbares kam leider nicht dabei heraus, denn
die Tore fielen auf der anderen Seite. Die Gastgeber
nutzten zwei ihrer vielen Konterchancen erfolgreich und
zogen auf 5:1 davon. Erneut Roberto Marquez
gelang in der 80. Minute der Treffer zum 5:2. Ein schöner Fernschuß aus gut 20 Metern. Daniel Gerhardt versiebte noch eine hunderprozentige Möglichkeit zur Ergebisverbesserung, eine weitere Möglichkeit kurz vor Schluß parierte der Solinger Torhüter glänzend. Das war’s.
Trainer Guido Röhrig war nach dem Abfpiff sehr
bedient. Verständlich. Vor allem bemängelte er die
mangelnde Einstellung der Mannschaft.
So spielten sie: Horeis, Beineke, Kühne, Nawroth, Breitmar, Bastian, Ruszat, Schultes, Hachen (Fischer), Otten (Marquez), Gerhardt
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